Familienaktionstag am 16.09.2017 in "Finkis Backstube"

Einen schönen "duftenden" Nachmittag erlebten die Kinder mit und ohne Handicap im Freizeitzentrum Finkenrech in der Backstube mit der Gelegenheit, selbst Getreide kennenzulernen, zu mahlen, Teig zu kneten und daraus nach eigenen Wünschen zu formen, zu füllen oder mit Zutaten zu versehen.

Das Ergebnis konnte im Anschluß gemeinsam mit den Eltern probiert werden. EIn herzliches Dankeschön an die gute Anleitung und Begleitung durch die MItarbeiterinnen des Freizeitzentrums!

 

 

Presseerklärung vom Vortrag mit Diskussion am 21. März 2017 16 – 18 Uhr

 

Behinderung und Erwachsen Werden – Eltern im Spannungsfeld zwischen Loslassen und Fürsorge“, diesem Thema widmete sich die Landesvereinigung SELBSTHILFE e.V., Spitzenverband der Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderung im Saarland, in ihrer Veranstaltung am 21. März, dem Welttag der Menschen mit Down Syndrom in Saarbrücken.

Die UN – Behindertenrechtskonvention stellt die Nationen in die Pflicht, selbstbestimmte Lebensweise in allen Bereichen des Alltags zu verwirklichen. Für die Umsetzung dieses Anspruches sind Maßnahmen notwendig, die Menschen mit Unterstützungsbedarf eine passgenaue Assistenz ermöglichen.

In der schwierigen Phase der Ablösung und der Verselbstständigung brauchen Eltern und Heranwachsende daher angemessene Vorkehrungen, so die Forderung der Landesvereinigung SELBSTHILFE e. V. Diese sind allerdings zurzeit weder im Bereich Wohnen noch in der Bildung oder in der Arbeitswelt zu finden.

 

Eindrücklich stellte der Referent Herr Prof. Limbach- Reich von der Universität Luxemburg die Mängel in der gesellschaftlichen Teilhabe heraus. Auch Jahre nach der Ratifizierung der UN- Behindertenrechtskonvention muss sich der Mensch mit Behinderung immer noch an das bestehende System anpassen. Inklusion bedeutet aber den umgekehrten Weg“.


Übereinstimmung herrschte bei allen Diskutierenden im anschließenden Podium darüber, dass junge Menschen den Zugang zu ihren maßgeblichen Peer- Gruppen brauchen, sowohl zu der ihrer Altersklasse, als auch zu anderen Menschen mit Handicap. Wie sehr beide Gruppen voneinander profitieren, darin waren sich alle einig.

In dem Vortrag von Herrn Prof. Limbach- Reich wurde eines sehr deutlich: zu dem Erwachsen werden gehört das Recht, auszuprobieren, Alternativen zu bekommen und auch Fehler machen zu dürfen.


Dabei die richtige Unterstützung von Familie und Gesellschaft zu bekommen und gefordert zu sein, ohne überfordert zu werden, ist die Voraussetzung für die Entfaltung der persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten, so Lucie Vogelgesang, Studierende  der HTW mit einem Handicap. Die zusätzlichen Belastungen im Alltag können betroffene Studierende mit Handicap an ihre Grenzen bringen.

Dass dazu eine umfassende Beratung und Unterstützung bei der Durchsetzung des individuell notwendigen Bedarfes nötig ist, war das Fazit von Joachim Fischer, Vertreter des Interessensverbandes Selbstbestimmt Leben.

Silke Mittelstädt und Alexandra Weide betreuen die kostenfreie Hotline des Bundesverbandes täglich im Wechsel und können als erfahrene Frühchen-Mütter oft sofort einen ersten Rat geben oder an weitere kompetente Ansprechpartner verweisen.

 

Bundesweite Servicenummer: 0800 - 875 877 0 

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr

und Mittwoch von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr

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Elternassistenz - was ist das?

  • Elternassistenz unterstützt körper- und sinnesbehinderte Eltern, den Alltag mit Kind selbstbestimmt zu gestalten und für dessen Wohl zu sorgen.
  • Die Eltern entscheiden selbst, wann, wo, wie und durch wen die Hilfen erfolgen. Erzieherische Belange bleiben in der Entscheidung der Eltern.
  • Die benötigten Leistungen der Elternassistenz unterscheiden sich je nach Lebenslage, familiärer Situation und Art der Behinderung oder chronischen Erkrankung.
  • Elternassistenz ersetzt nicht die persönliche Assistenz des behinderten Elternteils, die in anderen Lebensbereichen erforderlich sein kann.
  • Arbeitsfelder der Elternassistenz sind z. B.: Pflege und Versorgung des Kindes, Assistenz bei altersgerechter Entwicklung des Kindes, Haushalt, Begleitung außerhalb der Wohnung, Betreuung des Kindes während der Therapiezeiten des behinderten Elternteils.

 

      zum Ratgeber                                                                                                                                  Ratgeber in leichter Sprache 

 

Die Landesvereinigung SELBSTHILFE e.V. beteiligte sich am Kinder- und Familienfest in Homburg.
Attraktion war ein "lebendes Mensch ärgere Dich nicht".

Hier konnten Kinder Ihre Eltern mit Würfeln aus dem Spielfeld kicken.
Die Kinder und Eltern waren mächtig begeistern von diesem neuen Spiel.(ms)

Die Aktion wurde gefördert von der Knappschaft Bahn- See !

 

Familientag im Eselzentrum 

Der erste barrierefreie Aktionstag im Rahmen des Projektes „Familien in der Selbsthilfe“, gefördert von der Knappschaft, im Eselzentrum Neumühle stand zwar wettertechnisch nicht ganz unter einem guten Stern, aber das hielt die Familien nicht davon ab, nach Heusweiler zu kommen und die Tiere hautnah zu erleben.

Unter der fachmännischen Anleitung von Kathrin Bach und ihrem Team konnten Kinder wie Erwachsene sich auf Tuchfühlung mit den Eseln begeben und beim Bürsten und Streicheln Kontakt aufnehmen. Ausgiebig genossen die Kinder mit und ohne Beeinträchtigung den unverkrampften Kontakt zu den Tieren und die zwanglose Bewegungsfreiheit auf dem teilweise sogar überdachten Gelände.

 

Heusweiler am 25.6.16

Der zweite Programmpunkt nach einem gemeinsamen Picknick, die Kaninchen zu füttern und zu streicheln, stieß auf ebenso große Begeisterung.

Beim abschließenden Werkeln mit Naturmaterialien freuten sich alle über ihr selbst hergestelltes Kräutertöpfchen.
Ein schöner Nachmittag des Miteinanders, bei dem auch die Eltern auf ihre Kosten kamen, beim Mitmachen oder entspannten Miterleben.
Einfach gemeinsam  - dieses Motto ist an diesem Tag gelungen!

Unser Dank daher nochmals an das Team des Eselzentrums und

an die Knappschaft für die Förderung unseres Familienprojektes!

 

Projekt "Familienorientierte Selbsthilfe" 

Förderung: Das Projekt wurde vom AOK Bundesverband gefördert

Familien und Angehörige spielen im Leben von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung eine wesentliche Rolle. Sie prägen den Alltag der Betroffenen mit und helfen bei der Bewältigung von Belastungen. Insgesamt übernimmt die Familie eine wichtige Funktion, wenn es um die Gesunderhaltung, Versorgung und Stabilisierung der Betroffenen geht.

 

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Selbsthilfe und Familie

Selbsthilfegruppen sind Solidargemeinschaften Gleichbetroffener und damit neuartige Hilfesysteme, die nicht auf familiäre und verwandtschaftliche Beziehungen gegründet sind.

 

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